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Salzaspring
Geschichte
Bemerkungen
| Salzaspring Quellteich |
| Größe des Quellteichs | 2450 m² |
| Längsersteckung von NNW nach SSE | 125 m |
| Tiefe des Quellteichs | 30 bis 79 cm |
| Minimale Schüttungsmenge | 2131 l/s |
| Maximale Schüttungsmenge | 14351 l/s |
| Mittlere Ergiebigkeit | 7041 l/s |
| Jahresschüttung | 66 bis 446 Mio m³ |
| Mittlere jährliche Schüttung | 218.97 Mio m³ |
| Wasserspiegelhöhe | 196 m N.N. |
| Wassertemperatur | 8.5 bis 10.2°Celsius |
| Mittlere Wassertemperatur | 9.7°Celsius |
| Mittlere Lufttemperatur | 8.1°Celsius |
| Länge des Salza-Flusses | 58.25 km |
| Gefälle der Salza bis zur Mündung in die Helme | 18 m |
| Grundloses Loch |
| Größe | 190 m² |
| Tiefe | 35 m |
| Mittlere Ergiebigkeit | 2 Mio km/a |
| Mittlere Wassertemperatur | 10,1°Celsius |
Der Salzaspring besteht aus dem großen Quellteich und mehreren
kleinen Nebenquellen, wie dem Tabaksbeutel und dem Stiefel.
Alle diese Quellen sind sehr flach.
Das Grundlose Loch liegt etwas südlich und ist deutlich tiefer.
Dieser Quelltopf ist eine Einsturzdoline und hat durch seine Tiefe eine
blau-grüne Farbe.
Das Wasser des Salzaspring stammt vor allem aus den drei Flüssen
Zorge, Kelle und Wieda.
Diese fließen nur rund 5km weiter nördlich auf der anderen Seite des
Kohnsteins.
Das Wasser versickert im Bachbett und unterquert den Kohnstein um dann hier
wieder zu Tage zu treten.
Der Kohnstein ist ein Bergrücken der bis zu 300m N.N. erreicht.
Sein Gipsgestein wird an der Nordseite an vielen Stellen abgebaut.
Außerdem erlangte der Berg traurige Berühmtheit durch das hier
existierende Konzentrationslager Mittelbau Dora und die unterirdische
V2 Fabrik.
Der Salzaspring friert im Winter nicht zu, deshalb war dieser Ort schon sehr
früh besiedelt.
Der Nordhausener Stadtteil Salza wurde schon im Jahr 786 gegründet.
Siehe auch