Otto-Beyer-Schlucht


Touristische Informationen:

Ort:  
(50.9640621, 14.0528098)
Öffnungszeiten: 15-AUG bis DEZ keine Einschränkungen.
[2026]
Eintrittspreise: frei.
[2026]
Typ: GeologyKlamm
Licht: nicht notwendig
Dimension:  
Führungen: selbstgeführt
Fotografieren: erlaubt
Zugänglichkeit: nein
Literatur:  
Adresse: Otto-Beyer-Schlucht, Tel: +40-.
Nach unserem Wissen sind die Angaben für das in eckigen Klammern angegebene Jahr korrekt.
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Geschichte

1922 der Gebirgsverein benennt die Schlucht „Otto-Beyer-Schlucht“ und lässt ein Denkmal mit Namenszug in der Felswand errichten.

Bemerkungen

Die Otto-Beyer-Schlucht ist eine von vielen sehr ähnlichen Klammen in den Sandsteinfelsen des Elbsandsteingebirges. Man erreicht sie auf dem Tümpelgrundweg von der Fähranlegestelle Nord im Kurort Rathen eine Rundwanderung von etwa 6,5 km mit etwa 325 m Höhenunterschied, Sie sollten etwa 4 Stunden Gehzeit planen. Allerdings gibt es keinen speziellen Weg zu dieser Schlucht, die Bastei ist mit Wanderwegen übersät und man findet diverse Routenvorschläge auf einschlägigen Portalen. Wir empfehlen einen ganzen Tag zu planen und die diversen anderen Sehenswüprdigkeiten wie Tiedgestein, Felsenburg Neurathen, Hermannshöhle, Vehmhöhle und natürlich die Bastion. Bitte beachten Sie, dass der Tümpelgrund und die Otto-Beyer-Schlucht von Januar bis Mitte August wegen Vogelschutz gesperrt sind. Hier brütet der gefährdete Schwarzstorch. Dies gilt jedoch nicht für die anderen Teile des Felsmassivs.

Insgesamt gibt es westlich der Bastei vier große Schluchten, zuerst den Pferdegrund, dann den Hirschgrund, den Griesgrund, und schließlich den Tümpelgrund. Man spricht von den Vier Stillen Gründen. Die Otto-Beyer-Schlucht ist der hintere Teil des Tümpelgrunds. Sie wurde nach Franz Otto Beyer (*1856-✝1922), einem Pädagogen und Geologen der Seminardirektor in Pirna und in Dresden-Plauen war, benannt. Er forschte im Elbsandsteingebirge, unter anderem zur Wabenbildung und zur Alaunsalz-Gips-Verwitterung des Elbsandsteins. Nachdem er am Neujahrstag 1922 verstorben war, benannte der Gebirgsverein die Schlucht „Otto-Beyer-Schlucht“ und ließ noch im gleichen Jahr ein Denkmal mit Namenszug in der Felswand errichten.