| Ort: |
Am Roßgang 5, 34260 Kaufungen.
(51.2909274, 9.6434904) |
| Öffnungszeiten: |
APR bis OKT So 11-17. [2026] |
| Eintrittspreise: |
frei. [2026] |
| Typ: |
Braunkohle
Bergwerksreplik
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| Licht: |
Elektrisches Licht
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| Dimension: | |
| Führungen: | selbstgeführt |
| Fotografieren: | erlaubt |
| Zugänglichkeit: | ja |
| Literatur: | |
| Adresse: |
Bergwerkmuseum Rossgang, Am Roßgang 5, 34260 Kaufungen, Tel: +49-5605-802-1420.
E-mail: Regionalmuseum „Alte Schule“, Schulstraße 33, 34260 Kaufungen-Oberkaufungen, Tel: +49-5605-802-1420. E-mail: |
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| 1820 | Göpelwerk errichtet. |
| 1881 | Göpel stillgelegt. |
| 1945 | originaler Wellbaum verschwindet. |
| 1947 | Wiedereröffnung des Betriebes der Zeche Freudental. |
| 1970 | Stilllegung der Zeche Freudental. |
| 1971 | Göpelwerk renoviert. |
| 1973 | Wellbaum mit Seiltrommeln und Drehhebeln nach alten Vorlagen neu angefertigt und wieder eingebaut. |
| 1983 | Rossgang nach abgeschlossener Restaurierung in einer Feierstunde mit den noch lebenden alten Kaufunger Bergleuten eröffnet. |
Das Bergwerkmuseum Rossgang wird auch vielfach Bergwerksmuseum Roßgang geschrieben. Tatsächlich befindet es sich an der Straße Am Roßgang, wird aber offizielle mit doppel-s geschrieben. Der Name kommt ganz offensichtlich von der Tatsache, dass hier Pferde im Kreis herum gingen. Das Gebäude ist ein historischer Pferdegöpel mit freitragendem Dach, in dem ab 1820 zunächst Pferdestärken die menschliche Muskelkraft ersetzten. Zwei Pferde zogen die mit Braunkohle gefüllten Loren aus den Stollen nach oben. Kraftübertragung, Schachteinfahrt, Werkzeuge und Geräte sind erhalten und Teil der Ausstellung. Die Pferde drehten einen senkrecht stehenden Wellbaum in der Mitte, auf den das Zugseil für die Kohlenwagen aufgewickelt wurde. Auch die Anlage, die das Seil in den Schachtanbau umlenkte, ist erhalten.
Das Museum hat eine Dauerausstellung zur Geschichte des Kaufunger Bergbaus. Hier wurde in diversen Zechen Braunkohle abgebaut.
Im Außenbereich des Museums steht das Modell einer vorindustriellen Alaunsiederei. In der Gegend von Oberkaufungen wurden Alaunkristalle gewonnen, die begehrter Rohstoff für die Färberei, Gerberei, Papierherstellung und die Medizin waren.
Das Museum im Pferdegöpel ist eine Außenstelle des Regionalmuseums „Alte Schule“ in Oberkaufungen. Diese ist derzeit leider geschlossen, weil es umgestaltet wird. Im Keller befindet sich ein "Besucherbergwerk", eigentlich eine Bergwerksreplik, die von ehemaligen Bergleuten gestaltet wurde.