Birresborner Eishöhlen


Touristische Informationen:

Ort: 2 km westlich von Birresborn im Fischbachtal.
Von Gerolstein L24 nach Birresborn, rechts auf Fischbachstraße, links auf Im Steinreich, am Ortsende gerade aus. Entweder am Wanderparkplatz Grillhütte an der Spitzkehre und 1,5 km Fußweg, oder Straße bis zum Ende folgen, 100 m vom Wanderparkplatz Eishöhlen.
(50.177785, 6.601099)
Öffnungszeiten: APR bis SEP frei zugänglich.
[2021]
Eintrittspreise: frei.
[2021]
Typ: SubterraneaUnterirdische Steinbrüche SpeleologyEishöhle
Licht: Taschenlampe mitbringen
Dimension: L=40 m, T=7 °C.
Führungen: nein
Fotografieren: erlaubt
Zugänglichkeit: nein
Literatur:  
Adresse: Natur- und Geopark Vulkaneifel GmbH, Mainzer Str. 25, 54550 Daun, Tel.: +49-6592-933-203, Fax: +49-6592-933-6-203. E-mail:
Tourist-information Gerolsteiner Land, Am Bahnhof, 54568 Gerolstein, Tel: +49-6591-949910. E-mail:
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Geschichte

1938 unter Naturschutz gestellt.

Bemerkungen

Die Birresborner Eishöhlen sind bis zu 40 m lange Stollen, die beim Abbau des Basalts entstanden. Dieser wurde in erster Linie in Form von Mühlsteinen abgebaut, die bis ins 19te Jahrhundert sehr gefragt waren. Der Name Eishöhle beruht auf dem Kältefallen-Effekt, bei dem kalte Luft im Winter durch den Eingang in den nach unten führenden Stollen fließt. Kalte Luft ist schwerer und verdrängt so die wärmere Luft im Stollen. Im Sommer kann warme Luft kaum in den Stollen eindringen, da die kalte Luft im Stollen schwerer ist. Mangels eines zweiten Ausgangs kommt es zu keiner nennenswerten Bewetterung. Die Höhlen enthalten meist bis in den Juni Eis, in manchen Jahren sogar noch länger.

Der Mühlsteinabbau besteht aus drei benachbarten Gängen, die alle stetig bergab führen. Die Gänge sind stellenweise so niedrig, dass man sich bücken muß. Zur Befahrung der Gänge wird unbedingt eine Beleuchtung benötigt. Wir empfehlen gute Schuhe, Taschenlampen, eine warme Jacke und falls vorhanden einen Helm und Handschuhe.

Die Eishöhlen wurden vom Brauereibesitzer Kersten auf Burg Mürlenbach als Bierkeller genutzt. Daher stammen auch die Mauerreste in den Höhlen.