| Ort: |
Südlich von Schladming.
Von Schladming/Rohrmoos durch das Obertal zur Eschachalm, Auto parken.
Auf dem rot markierten Weg zur Keinprechthütte wandern, zwei Stunden.
Markierter Weg zur Mine weitere 1,5 Stunden.
Besichtigung der Mine 30 Min.
Zurück auf dem gleichen Weg 2,5 Stunden.
(47.2696229, 13.6814600) |
| Öffnungszeiten: |
Keine Einschränkungen, außer schlechtes Wetter. [2026] |
| Eintrittspreise: | Mine free. Fee for guide. [2007] |
| Typ: |
Silber
Kobalt
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| Licht: | Taschenlampe mitbringen |
| Dimension: | |
| Führungen: | L=300 m. Bergwerk: D=30 min. Erzweg: 6-7 h. |
| Fotografieren: | |
| Zugänglichkeit: | nein |
| Literatur: | |
| Adresse: | Erzweg Zinkwand, Walter Hoffmann, Taurachweg 110, 5580 Tamsweg, Tel.: 06474-2296 |
| Nach unserem Wissen sind die Angaben für das in eckigen Klammern angegebene Jahr korrekt. Allerdings können sich Öffnungszeiten und Preise schnell ändern, ohne daß wir benachrichtigt werden. Bitte prüfen Sie bei Bedarf die aktuellen Werte beim Betreiber, zum Beispiel auf der offiziellen Website in der Linkliste. |
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| 1304 | Schladming erhält den Freiheitsbrief. |
| 1322 | Schladming wird zur Stadt. |
| 1408 | Schladminger Bergbrief. |
| 1525 | Schladming wird während der Bauernkriege zerstört. |
| 16. Jahrhundert | Ende des Bergbaus in vielen Gebieten Österreichs. |
| 17. Jahrhundert | Kobaltbergbau an der Zinkwand europaweit bekannt. |
| 1746 | Die Firma Schütz erhält das Recht zum Abbau von Kobalt. |
| 1767 | Peter Paul Strobl erhält das Recht zum Abbau von Kobalt. |
| 1767 | Schladminger Berggericht gegründet. |
| 1810–1814 | Johann von Eyselsberg kauft alle Bergwerke. |
| 1816 | Probleme beim Verkauf der Produktion, niedrige Preise. |
| 1818 | Bergwerk geschlossen. |
| 1832 | Bergwerk von Johann Rudolf Ritter von Gersdorff gekauft. |
| 1849 | Eigentümer stirbt, sein Sohn ist nicht in der Lage, den Betrieb weiterzuführen, und das Bergwerk wird an Rudolf Lechner verkauft. |
| 1870 | Bergwerk geschlossen. |
| Erster Weltkrieg | Bergwerk wieder in Betrieb genommen. |
| 1927 | Bergwerk endgültig geschlossen. |
Die Zinkwand und ihre Umgebung gehören zum Schladminger Kristallinkomplex. Die Gesteine sind vorwiegend migmatische Paragneise oder Glimmerschiefer. Dazu kommen vulkanische Einlagerungen. Vier Scharen von Gängen wurden hydrothermal durch die kohlensäure-, arsen- und metallhaltiges Wasser mit Karbonatgesteinen und Nickel- und Kobalterzen gefüllt. Insgesamt wurden mehr als 70 verschiedene Minerale gefunden.
Der Erzweg Zinkwand ist, wie der Name schon sagt, ein Wanderweg. Dieser Weg ist sehr gefährlich, es handelt sich nicht um eine Straße, sondern um einen alpinen Wanderweg, der körperliche Fitness, gewisse Kletterkenntnisse und eine ausreichende Ausrüstung erfordert. Der Weg ist mit einem Stahlseil gesichert, es handelt sich um einen sogenannten Klettersteig. Wir empfehlen dringend, einen Bergführer zu engagieren.
Das historische Bergwerk befindet sich inmitten einer senkrechten Wand. Der Stollen wurde gesichert, aber nur grundlegend erschlossen. Es gibt kein elektrisches Licht, bringen Sie also genügend Taschenlampen mit, wir empfehlen mindestens zwei pro Person. Auch Helme sind eine gute Idee.
Die Zinkwand war keine Zinkmine, ursprünglich wurde hauptsächlich Silber abgebaut, aber nachdem das Silber abgebaut war oder der Preis zu niedrig wurde, wurde Kobalt zu einem wichtigen Metall. Kobalt wurde zur Herstellung der Farbe Blau (Kobaltblau) verwendet, mit der viele Dinge, insbesondere Porzellan, gefärbt wurden. Das Kobalt aus der Region Schladming wurde in einer nahe gelegenen Porzellanfabrik, in der Glasindustrie und zur Herstellung von Fresken verwendet.
Später änderte sich die Nachfrage erneut, und im 19. Jahrhundert wurde Nickel abgebaut. Der neue Besitzer Johann Rudolf Ritter von Gersdorff hatte einen Nickelofen in Gloggniz am Semmering. Nach der Entdeckung reichhaltiger Nickelerzvorkommen wurde dieser jedoch nach Mandling an der Grenze zwischen der Steiermark und Salzburg verlegt. Das abgebaute Erz wurde Rotnickelkies genannt und enthielt 11,5 % Nickel, 1 % Kobalt und Kupfer. Das Nickeloxid im Erz wurde durch Erhitzen mit Kohle reduziert. Ursache für das Ende des Nickelabbaus war die Entdeckung reichhaltiger Nickelvorkommen in Neukaledonien.
Die abgelegene Lage machte die Produktion gefährlich und teuer. Die Bergleute lebten unterhalb der Felswand, das Erz musste sehr weit bergab transportiert werden. Auf der anderen Seite gab es verschiedene reichhaltige Erze, sodass das Bergwerk über viele Jahrhunderte hinweg genug Erz produzierte, um rentabel zu sein.
Heute wird die Mine als Schaustollen bezeichnet, aber es handelt sich nicht um eine Schaubergwerk mit Führungen. Ein fast horizontaler Tunnel wurde angelegt und ist nun sicher. Er führt direkt durch den Berg. Viele Bergsteiger nutzen diese Route, um den Berg zu überqueren, und der Tunnel ist sehr beliebt geworden. Dennoch sind der Weg zum Tunnel und der Tunnel selbst schwierig und erfordern eine gute Vorbereitung und körperliche Fitness.
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Zinkwand - Wikipedia (besucht: 04-JAN-2026)
Rotmandlspitze & Zinkwand Runde mit Stollendurchquerung ab Keinprechthütte (besucht: 04-JAN-2026)
Zinkwand (Neualpe), Obertalbach valley, Schladming, Liezen District, Styria, Austria (besucht: 04-JAN-2026)