Webergrotte


Touristische Informationen:

photography
Webergrotte, Sächsische Schweiz, Deutschland. Public Domain.
Ort: Großer Tschand.
Von Bad Schandau S165 das Kirnitzschtal hinauf, 13 km bis zur Neumannmühle, rechts ab zur Gastwirtschaft Altes Zeughaus, Zeughausstraße 5, 01855 Sebnitz. Zu Fuß 1,2 km nach Süden durch den Großen Tschand, rechts ab durch die Weberschlüchte 1,6 km. 45 min Fußmarsch bis zur Höhle.
(50.88956429002956, 14.291539379280083)
Öffnungszeiten: frei zugänglich.
Aufgrund von Wegsperrungen wegen Borkenkäferbefall derzeit nicht erreichbar.
[2021]
Eintrittspreise: frei.
[2021]
Typ: SpeleologySandsteinhöhlen
Licht: Taschenlampe mitbringen
Dimension:  
Führungen: nein
Fotografieren: erlaubt
Zugänglichkeit: nein
Literatur:  
Adresse: Touristinformation, Weifbergstraße 1, 01855 Sebnitz OT Hinterhermsdorf, Tel: +49-3597-45210. E-mail:
Nach unserem Wissen sind die Angaben für das in eckigen Klammern angegebene Jahr korrekt.
Allerdings können sich Öffnungszeiten und Preise schnell ändern, ohne daß wir benachrichtigt werden.
Bitte prüfen Sie bei Bedarf die aktuellen Werte beim Betreiber, zum Beispiel auf der offiziellen Website in der Linkliste.

Geschichte


Bemerkungen

Die Webergrotte ist eine einsam gelegene Höhle am Ende der Weberschlüchte im Gebiet der Vorderen Partschenhörner. Der schnellste Zugang ist von der Gastwirtschaft Altes Zeughaus, es sind etwa 3 km Fußweg, Gehzeit etwa 45 Minuten. Die Höhle liegt in der Kernzone des Nationalparkes Sächsische Schweiz und wird selten besucht. Bis zur Tschechischen Grenze sind es zwar nur 300 m, seit der Gründung des Nationalpark sing jedoch die steinernen Stufen zum Entenpfützenweg gesperrt. Damit ist auch der Ausfstieg zum Grenzweg sowie der Übergang nach Tschechien nicht mehr möglich. Deshalb ist dieses Tal faktisch eine Sackgasse und wird kaum noch von Wanderern besucht.

Die Webergrotte ist eine ganz typische Klufthöhle, mit dreieckigem, nach oben zulaufendem Profil. Eine senkrecht durch den Fels verlaufende Kluft wurde durch die Erosion geweitet, allerdings nicht gleichmäßig. Die Erosion war unten viel stärker als oben, so daß eine Art Zwitter zwischen Klamm und Höhle entstanden ist.