Wolfsklamm


Touristische Informationen:

Ort: An der Nordseite von Stans. A12 (E60) Salzburg-Innsbruck, Ausfahrt Schwaz. Auf der L215 links nach Stans abbiegen, im Ortszentrum links zum Parkplatz abbiegen.
(47.370940, 11.714559)
Öffnungszeiten: MAY to OCT daily 9-16.
Weather depending.
[2020]
Eintrittspreise: Adults EUR 5, Children (6-14) EUR 1.50, Children (0-5) free.
Groups (10+): Adults EUR 3.50.
[2020]
Typ: GeologyKlamm
Licht: nicht notwendig
Dimension:  
Führungen: selbstgeführt, St=354.
Fotografieren: erlaubt
Zugänglichkeit: nein, zu steil, viele Treppen
Literatur:  
Adresse: Wolfsklamm, Am Rain 261, 6135 Stans.
Nach unserem Wissen sind die Angaben für das in eckigen Klammern angegebene Jahr korrekt.
Allerdings können sich Öffnungszeiten und Preise schnell ändern, ohne daß wir benachrichtigt werden.
Bitte prüfen Sie bei Bedarf die aktuellen Werte beim Betreiber, zum Beispiel auf der offiziellen Website in der Linkliste.

Geschichte

950 Erste schriftliche Erwähnung des Klosters.
1901 Für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
2017 Bau eines Holzaussichtsturms über dem großen Wasserfall in der Mitte der Schlucht.

Bemerkungen

Die Wolfsklamm ist die Schlucht des Stallenbachs. Über Jahrtausende hinweg hat sie sich tief in den Fels gegraben. Als oberhalb der Klamm das Kloster St. Georgenberg erbaut wurde, legten die Mönche auch einen Weg zum Kloster an. Der kürzeste Weg führte entlang der Schlucht. Er wurde von Mönchen und Pilgern genutzt und wurde aufgrund seiner Schönheit recht berühmt.

Der Weg wurde angelegt, indem ein schmaler Felsvorsprung in die fast senkrechte Felswand etwa 10 m über dem Fluss gehauen wurde. Heute ist er mit einem Holzgeländer und Holzbrücken ausgestattet. Das obere Ende bildet eine 12 m hohe Mauer, die gebaut wurde, um zu verhindern, dass Felsen und riesige Blöcke vom Berghang in die Schlucht gespült werden.

Das Kloster St. Georgenberg wurde auf einem Kalksteinfelsen mit senkrechten Wänden errichtet. Es ist über eine überdachte Holzbrücke namens Hohe Brücke erreichbar. Der Bau war recht schwierig, aber einer Legende zufolge war dies der beste Standort für das Kloster. Das Kloster ist sehr alt und wurde erstmals im Jahr 950 erwähnt. Vor den heutigen Gebäuden lebte ein Einsiedler auf dem Felsen. Es ist das älteste Wallfahrtsziel Österreichs.