Knappenloch Ganotz


Touristische Informationen:

Ort: Blauspitze, 30 Minuten zu Fuß, ausgeschildert. Oberes Iseltal.
(47.0174749, 12.6164213)
Öffnungszeiten: frei zugäglich.
[2024]
Eintrittspreise: frei.
[2024]
Typ: MineEisen MineGold MineKupfer
Licht: LightElektrisches Licht
Dimension: L=28 m, A=2,315 m asl.
Führungen: D=10 min.
Fotografieren: erlaubt
Zugänglichkeit: nein
Literatur:  
Adresse: Knappenloch Ganotz, Kalser Bergbahnen, Großdorf 70, 9981 Kals am Großglockner, Österreich, Tel: +43-4876-8233.
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Geschichte

15. Jahrhundert Beginn des Bergbaus.
17. Jahrhundert Ende des Bergbaus.
1970s als Schaubergwerk ausgebaut.

Geologie

Der Bergrücken besteht aus dunkelgrünen bis blaugrünen, dichten, stark komprimierten metamorphen Serpentiniten mit zahlreichen charakteristischen Glättungsflächen, die während der Faltung der Alpen entstanden sind. Die Spalten sind mit Chrysotil, auch bekannt als weißer Asbest oder Tremolit, gefüllt und enthalten an den Rändern auch Talk und Eisenmangancarbonat. Mineralisierungen von Magnetit, Pyrit und Chalkopyrit wurden abgebaut, aber die Vorkommen sind eher gering und nicht sehr rentabel.

Bemerkungen

Das Knappenloch Ganotz befindet sich unterhalb des Gipfels der Blauspitze, am Osthang des Berges. Die Blauspitze wird lokal auch Ganotz oder Ganotzkogel genannt, daher der Name des Bergwerks. Es ist in 30 Minuten zu Fuß von der Bergstation der Kalser Bergbahnen aus zu erreichen. Vom 15. bis zum 17. Jahrhundert gab es Versuche, in diesem Stollen Kupfer, Gold und Eisen (Pyrit) abzubauen. Das Bergwerk war jedoch nie sehr rentabel und wurde daher nach einiger Zeit wieder geschlossen. Der Stollen wurde ausgebaut und mit einem Solarpanel und einem LED-Beleuchtungssystem ausgestattet. Er ist nun ganzjährig geöffnet und kann von Wanderern besichtigt werden.