| Ort: |
Ruhl 2, 36214 Nentershausen.
(51.010250, 9.934457) |
| Öffnungszeiten: |
Karfreitag bis OKT So, Fei 13-17. [2026] |
| Eintrittspreise: | |
| Typ: |
Kupfer
Kobalt
Flußspat
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| Licht: |
Elektrisches Licht
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| Dimension: | |
| Führungen: | |
| Fotografieren: | erlaubt |
| Zugänglichkeit: | nein |
| Literatur: | |
| Adresse: |
Bergbaumuseum Nentershausen, Ruhl 2, 36214 Nentershausen, Tel: +49-6627-274, Tel: +49-6627-8168.
E-mail: |
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| 1460 | Bergbau erstmals erwähnt. |
| 1966 | Abbau eingestellt. |
| 2003 | von der Burg Tannenberg ins ehemalige „Alte Amtsgericht“ umgezogen. |
Das Bergbaumuseum Nentershausen ist ein Museum über den Bergbau im Richelsdorfer Gebirge vom 15. bis zum 20. Jahrhundert. In dieser Zeit wurden Kupfer, Kobalt und Schwerspat abgebaut. Das Museum besitzt historische Dokumente, Photografien, aber auch Werkzeuge und andere Dinge des täglichen Bedarfs. Highlights sind jedoch eine Steigerstube, eine Ausstellung mit Bergbaulampen aus aller Welt, die „Barbarastube“, eine umfangreiche Mineraliensammlung und eine Abteilung über die Grubensicherheit. Auf dem Außengelände befindet sich das Großgerät, Fahrzeuge und Grubeneinrichtungen des 20. Jahrhunderts. Das Museum wird von einem Verein betrieben, Führungen werden in der Regel von ehemalige Bergleuten gemacht. Zudem werden Fahrten mit einer Grubenbahn angeboten.
Ein Nebenaspekt ist die Ausstellung über die Waldarbeit und den Wald, der Bergbaubezug ist natürlich, dass dies das Holz für den Streckenbau unter Tage lieferte. Nur indirekten Bergbaubezug haben dagegen die landwirtschaftlichen Geräte, ein Webstuhl, eine Schusterstube und Apothekengerätschaften. Eine vollständig eingerichtete historische Küche, alter Hausrat, ein Schlafzimmer sowie ein Schulklassenzimmer von 1900 bilden den Heimatmuseumsteil.
Das Bergbaumuseum ist auf älteren Listen noch als "Burg Tannenberg" angegeben. Das liegt daran, dass es bis 2003 in dieser nahegelegenen Burg untergebracht war. Doch es ist dann in das Alte Amtsgericht in Nentershausen umgezogen.