Geschlossene unterirdische Sehenswürdigkeiten


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Verschlossene Schauhöhle. KI generiert. Public Domain.

Deutschland hat seit dem späten 19. Jahrhundert Schauhöhlen, und seit dem frühen 20. Jahrhundert Schaubergwerke. Im Laufe der Zeit wurde das eine oder andere auch wieder geschlossen, sei es, weil keine Besucher mehr kamen, weil es zu klein war, weil kein Betreiber mehr da war, oder auch weil der technische Aufwand erheblich gewesen wäre. Manche Höhlen wurden auch aus Umweltschutzgründen geschlossen, zum Beispiel zum Fledermausschutz. Doch in der Regel waren es politische Ereignisse, wie Kriege, die zur Schließung führten und danach fand sich niemand mehr der es noch betreibt.

Betrachtet man jedoch die Art der geschlossenen Orte, stellt man fest, dass viele ehemaligen Schaubergwerke geschlossen wurden. Das liegt unter anderem an den hohen Sicherheitsstandards in Deutschland, die zudem mehrfach verschärft wurden. Bergwerke sind durchaus gefährlich, eine Höhle die bereits Millionen Jahre alt ist stürzt nicht einfach ein, ein Stollen, der den Druck des Berges nur durch seinen Ausbau aushält, stürzt ein wenn der Ausbau (oft aus Holz) verrottet ist. Bei den Schauhöhlen sind es eher die relativ gering ausgebaut halb-wilden, die irgendwann einfach aufgegeben werden. Diese tauchen allerdings nur dann in dieser Liste auf, wenn sie tatsächlich verschlossen wurden. Vielfach kann man sie aber noch auf eigene Faust mit ein bisschen gesundem Menschenverstand sicher besuchen.